Funk

1. November 2011 WDR 5, Erlebte Geschichten 18 h 05 und 22 h 35

Hausmädchen bei Günter Grass. Margarete Amelung erzählt.

 

30.10. 2011 WDR 5, Erlebte Geschichten, 7 h und 19 h

Günter Grass, Schrftsteller, Nobelpreisträger. Aufgezeichnet von Sibylle Plogstedt

4.  Dezember 2010 von 11 h 05 – 13 h in Bergisch Gladbach:

Hallo Ü-Wagen zum Thema: Nur mit Quote  Frauen und Karriere mit Sibylle Plogstedt, Birgit Kelbe, Frau Hanisch, Frau Naumann

» radio/hallouewagen
» http://www.wdr.de/podcasts

23. Januar 2010, 11 h 05
WDR 5: Hallo Ü-Wagen

Was Frauen vor 50 Jahren noch nicht durften

Als Gast auf dem Ü-Wagen Sibylle Plogstedt, Barbelies Wiegmann, Friedhelm van den Mond und anderen.

Im 23. Januar steht der Ü-Wagen in Oberhausen auf der Marktstraße/ Ecke Stöckmannstraße mit dem Thema:
„Was Frauen vor 50 Jahren nicht durften“. Dazu möchten wir gerne junge Frauen einladen, die sich freuen, heute und nicht vor 50 Jahren zu leben. Weil ja doch in Sachen Gleichberechtigung einiges erreicht wurde.

http://www.wdr5.de/sendungen/hallo-ue-wagen.html

23. Januar 2010, 11 h 05
WDR 5: Hallo Ü-Wagen

Was Frauen vor 50 Jahren noch nicht durften

Als Gast auf dem Ü-Wagen Sibylle Plogstedt, Barbelies Wiegmann, Friedhelm van den Mond und anderen.

Im 23. Januar steht der Ü-Wagen in Oberhausen auf der Marktstraße/ Ecke Stöckmannstraße mit dem Thema:
„Was Frauen vor 50 Jahren nicht durften“. Dazu möchten wir gerne junge Frauen einladen, die sich freuen, heute und nicht vor 50 Jahren zu leben. Weil ja doch in Sachen Gleichberechtigung einiges erreicht wurde.

http://www.wdr5.de/sendungen/hallo-ue-wagen.html

WDR 5, 9.10.09 , 21 h 05:
WDR – Spezial:  Zonen- und Mauergeschichten

Karl Wilhelm Fricke: Eigentlich war der junge Journalist Karl Wilhelm Fricke am 1. April 1955 in Westberlin mit seiner Verlobten verabredet. Nur auf einen Sprung ging er bei einem Kollegen vorbei, um ein Buch abzuholen, trank zwei Cognac mit ihm und seiner Frau. Im zweiten war ein Betäubungsmittel. In einem Schlafsack wurde Fricke nach Ostberlin gebracht und in Haft genommen. Tatsächlich hatte er fleißig DDR-Zeitungen gelesen und Flüchtlinge interviewt – für ihn waren Journalismus und Geheimdienst nicht vereinbar. Vier Jahre verbrachte er in Einzelhaft in Gefängnissen, darunter auch Bautzen. Dann kam er frei, weil Chruschtschow zur Zeit des Fricke-Prozesses die Entstalinisierung einläutete.
Karl Wilhelm Fricke, Jahrgang 1929, hat sein Leben der Aufklärung über die Staatssicherheit gewidmet. Er gehörte der Enquetekom-mission des Deutschen Bundestags an und leitete die DDR-Berichterstattung beim Deutschlandfunk.

WDR 5 Spezial: Zonen und Mauergeschichten – Erlebte Geschichten in der DDR mit Karl Heinz Fricke

Hildegard Weissfeld-Littleman:
Kerzen ins Fenster stellen zum Gedenken an unsere Brüder und Schwestern im Osten – so hat Hildegard Weissfeld als Kind im Westen von der DDR gehört. Nach Berlin kam die geborene Rheinländerin zum ersten Mal 1963. In Köpenick begegnete sie einer Familie, die ausreisen wollte; und just dort lernte sie einen jungen Buchhändler kennen, der seine in Babelsberg lebende Freundin in den Westen holen wollte. Gemeinsam begannen sie Grenzkontrollen auszuspähen, bis sie es genau wussten: Während der Jugendfestspiele sind die Kontrollen lascher – sie fälschten Ausweise und fertigten den Stempel aus einer Kartoffel. Die erste Aktion, Flüchtlinge rüber zu holen, gelang – sie fasste Mut, es gleich am Nachmittag erneut zu probieren. Doch der Vopo schöpfte Verdacht, sie sei doch am Morgen schon mal da gewesen – „er hatte so ein rundes Gesicht, große blaue Augen und so große breite Schultern!“ Ihrem Partner gelang es im letzten Moment, die gefälschten Papiere hinter einer Heizung verschwinden zu lassen – sie überstanden die Verhöre und Leibesvisitationen. Wieder zurück in West-Berlin arbeitete sie mit im Mauermuseum am Checkpoint Charlie – bestrebt vom Willen, „denen drüben“ helfen zu müssen.

WDR 5 Spezial: Zonen- und Mauergeschichten – Erlebte Geschichten in der DDR mit Hildegard Weissfeld-Littleman

3. Oktober 2009, 18 05 -18 h 30. WDR 5  Erlebte Geschichten

Die DDR war ein potemkinsches Dorf.
Annegret Stefan und die Opfer der Staatssicherheit
Unmittelbar nach der Wende übernahm Annegret Stephan in Magdeburg die Leitung der ersten Gedenkstätte in einer Haftanstalt der früheren DDR-Staatssicherheit. 16 Jahre lang hat sie dort begleiten können, wie die Häftlinge sich mit ihrer Geschichte auseinandersetzten, wie sie ihre alte Zelle besuchten und die der Familie zeigten. Sie hat die Zusammenbrüche der Häftlinge mitbekommen und es vielfach übernommen, sie bei den Rehabilitierungen zu vertreten. Sie erfuhr von Urteilen, die sie als DDR-Bürgerin nicht für möglich gehalten hatte, und sagt noch heute: „Der normale Menschenverstand reicht nicht aus, um das alles zu fassen.“ Die DDR sei ein potemkinsches Dorf gewesen, denn diejenigen, die nicht in Haft kamen, hätten einfach nur Glück gehabt, während viele, die im Gefängnis verschwanden, oft genug gar nichts getan hätten.

Autor/in: Sibylle Plogstedt, Redaktion: Mark vom Hofe

Zum Nachhören:
http://www.wdr5.de/sendungen/erlebte-geschichten

16. August 2009, 7 h 05, WDR 5
Tochter eines Kommunisten

Elisabeth Markstein zwischen Gehorsam und Widerstand

Elisabeth Markstein, Jahrgang 1929, ist die Tochter des legendären Johann Koplenig, der fast 40 Jahre lang an der Spitze der österreichischen Kommunisten stand. Als die Eltern nach 1933 in den Untergrund und später über Prag ins Exil nach Moskau gingen, war das dortige „Hotel Lux“ ihre Heimat, ein „Paradies“, wie sie sagt. Später, nach der Rückkehr nach Wien, erlebte Elisabeth Markstein mit, wie ihr Vater zunehmend an Moskau zu zweifeln begann, insbesondere 1956 beim Ungarn-Aufstand, erst recht 1968 beim Einmarsch in Prag. Als ihr Vater bald darauf starb, wurde sie aus der KPÖ ausgeschlossen – sie galt als Dissidentin, was stimmte. Denn auch in der Sowjetunion hielt sie Kontakt zu Dissidenten und schmuggelte Briefe von Solschenytzyn aus dem Land.

Autor/in: Sibylle Plogstedt, Redaktion: Mark vom Hofe

WDR 5, 28.6.09, 7 h 05 – 7 h 30
Erlebte Geschichten:

Hexenfrühstück bei der Senatori

Anke Martiny

Anke Martiny, SPD-Politikerin

Als Anke Martiny vor 20 Jahren das Hexenfrühstück einführte, war sie fast 50 und von Walter Momper in Berlin zur Senatorin ernannt worden. Und da sie in der SPD schon früh begonnen hatte, das „Problem ohne Namen“, nämlich das „Zu-kurz-Kommen“ der Frauen in der Sozialdemokratie, zu thematisieren, lag für sie das Hexenfrühstück nahe, „damit die Frauen sich untereinander absprechen über das, was sie für wichtig halten.“ Anke Martiny, am 1. Juli 1939 in eine großbürgerliche Familie hineingeboren, wurde musisch erzogen, spielte Querflöte, schrieb ihre Dissertation über die Oratorien von Josef Haydn und arbeitete zunächst freiberuflich als Musikkritikerin. Über Willy Brands Wahlkampf „Mehr Demokratie wagen“ kam sie zur SPD.

Autor/in: Sibylle Plogstedt

Redaktion: Mark vom Hofe

WDR 2, 19. November 2008, 19 h-21 h Servicezeit
Erbenstreit und Mediation. Im Studio Sibylle Plogstedt
Erben ohne Streit – aber wie?

Die von der Koalition am Freitag (07.11.08) beschlossene Erbschaftssteuer-Reform wird nach Einschätzung von Fachjuristen eine Prozessflut auslösen. Bisher hätten Berater ihren Mandanten die Erbschaftssteuer-Belastung „anhand einiger Daten in fünf bis zehn Minuten ausrechnen“ können. Dagegen seien künftig voraussichtlich mehrere Gutachten zur Bewertung erforderlich, sagte der Präsident des „Deutschen Forums für Erbrecht“, Klaus Michael Groll, am Samstag (08.11.08).

Mehr Arbeit für Gerichte absehbar
Auch die „künstliche Grenze“ von 200 Quadratmetern Wohnfläche bei der Vererbung an Kinder bezeichnete Groll als unsinnig. „Das wird in der Praxis zu erheblichen Streitigkeiten, Abgrenzungs-Problemen und Gestaltungstricks führen“, sagte der Jura-Professor voraus. „Die Finanzverwaltung und die Gerichte werden sehr viel mehr Arbeit bekommen.“ Als Fortschritt bewertete er, dass Ehepartner selbst genutzte Einfamilienhäuser steuerfrei vererben könnten. Probleme hätten nun aber viele Geschwister, Neffen und Nichten. „Wer ein Haus im Wert von 600.000 Euro vom Onkel oder der Tante erbt, muss dafür 174.000 Euro Erbschaftssteuer aufbringen“, rechnete Groll vor.

Erb-Streitigkeiten vermeiden
Wie kann man Erb-Streitigkeiten vermeiden? Wie kann man verhindern, dass es zu familiären Blockaden kommt – dass Erbengemeinschaften, Brüder und Schwestern, Neffen und Nichten sich jahrelang nicht mehr grüßen? Manchmal weicht keiner auch nur einen Zentimeter von seiner Position zurück. Lieber soll alles draufgehen, als dass man dem anderen auch nur das Schwarze unter dem Fingernagel gönnt …

Im WDR 2 Studio: Sibylle Plogstedt
„Erbenstreit und Mediation“: Das ist der Titel des neuen Buches der Journalistin und Sachbuch-Autorin Sibylle Plogstedt. Sie ist am Mittwochabend (19.11.08) zu Gast im WDR 2 Studio. In ihrem Buch zeigt sie an Beispielen aus der Mediation und der Therapie, welche Hilfe es für Erbinnen und Erben gibt, die sich in die Haare geraten. Wer trotz des Erbes den Kontakt zu seinen Verwandten nicht verlieren mag, den Betrieb und dessen wirtschaftliches Wohlergehen ebenso erhalten will wie die Arbeitsplätze, sollte sich rechtzeitig fürs „sanfte Erben“ entscheiden. Denn erben kann gelernt werden.

Samstag, 4. Oktober 2008, WDR 5, 11 h Hallo Ü-Wagen

Zum Thema Erben und Pflegen. Es geht auch um das neue Buch „Erbenstreit und
Mediation“ von Sibylle Plogstedt

http://www.wdr5.de/sendungen/hallo-ue-wagen.html

21.8.08 WDR Neugier genügt, 11 h 05

Thema: Prager Frühling.
Sibylle Plogstedt life aus dem WDR-Studio Prag
http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt.html

19.8.08 Deutschlandfunk, 21-24 h

Prager Frühling – Prager Herbst
40 Jahre nach der Niederschlagung der Reformbewegung in der Tschechoslowakei
Ein Radioabend aus dem Goethe-Institut in Prag. Mit dabei: Sibylle Plogstedt
http://www.dradio.de/dlf/vorschau/

WDR Erlebte Geschichte
Sendung vom 06.07.2008, 07:05 bis 07:30 Uhr
Wir waren immer füreinander da“
Greta Wehner, Witwe des SPD-Politikers Herbert Wehner

Autorin: Sibylle Plogstedt
In wenigen Tagen, am 11. Juli, wäre Herbert Wehner 102 Jahre alt geworden. Der Rekordhalter im Zwischenruf im Deutschen Bundestag hatte seine spätere Frau Greta als junges Mädchen im Exil in Schweden kennen gelernt. Greta Wehner, 1924 in Hamburg als Tochter des Widerstandskämpfers Carl Burmester geboren, war zehn, als ihr Vater während der Gestapofolter starb. Ihre Mutter – Charlotte Burmester, KPD-Mitglied – war ebenfalls in Haft. Ihr gelang nach dem Tod ihres Mannes mit zwei Kindern die Flucht nach Schweden. Im Lager traf sie auf Herbert Wehner. Beide heirateten. Herbert Wehner hatte sich in Schweden von der KPD losgesagt. 1946 kamen die Wehners nach Deutschland zurück. Noch im Exil hatte er im Radio Reden von Kurt Schumacher gehört und entschieden, in der SPD aktiv zu werden. Als Folge der Haft war Wehners Frau so häufig krank, dass ihre Tochter Greta ihren Beruf als Familienfürsorgerin aufgab, um sich ganz um die Familie zu kümmern. 1979 starb Gretas Mutter Charlotte; vier Jahre später bat Wehner seine Stieftochter, die seine wichtigste Mitarbeiterin geworden war, ihn zu heiraten.
Autor/in: Sibylle Plogstedt, Redaktion: Mark vom Hofe
http://www.wdr5.de/nachhoeren/erlebte-geschichten.html#fundefined

Life dabei:
WDR 5. 24. 11. 2007: 11´’05 -13’0
Hallo Ü-Wagen
„Lange Haare, Kurzer Verstand? Die 68er“
Sendeort Siegburg, Am Markt
mit Sibylle Plogstedt (Filmemacherin und Autorin), Jan Feddersen (taz), Helmut Herles (lange FAZ), Prof. B. Boos, ehemaliger Asta-Vorsitzender in Bonn. Moderation: Julitta Münch. Red. Ursula Daalmann

WDR 5, Sonntag , 21. Oktober 2007, 7.05 – 7.30 Uhr
Erlebte Geschichten -Vom Tagebuch des Petr Ginz
Chava Pressburger über ihren Bruder und Theresienstadt
Eine Sendung von Sibylle Plogstedt

„Freitag, 10. Oktober 1941: Vormittags in der Schule, Ehrlich aus der Nebenklasse fährt am Montag mit dem ersten Transport von 5000 Juden nach Polen. Jeder darf 50 Kilo Gepäck, Essen, Geld und Versicherungskarten mitnehmen.“ Es sind zwei einfach zusammen geheftete Bücher, in denen Petr Ginz, damals 12/13 Jahre alt, in der Zeit vor seiner Deportation aufschreibt, was er sieht. Sie zeigen, unter welchen Bedingungen er bis zuletzt in Prag gelebt hat. Am 24. Oktober 1942 ist Petr Ginz ins Ghetto in Theresienstadt gebracht worden. Es gelingt ihm, von dort aus geheime Nachrichten nach Hause zu schicken. Und – ganz ungewöhnlich – mit Gleichaltrigen die illegale Zeitschrift „Vedem“ herauszubringen. Er verfasst für sie Gedichte, schreibt seine Gedanken nieder. Und den Alltag.
Die Geschichte von Petr Ginz, von seinem Tagebuch und der Zeitschrift „Vedem“ erzählt seine Schwester Chava Pressburger. Sie war ebenfalls in Theresienstadt und hat ihren Bruder dort noch getroffen. Aber mit dem letzten Transport nach Auschwitz wurde Petr Ginz in das Vernichtungslager gebracht und hat dort die Selektion nicht überlebt. Chava Pressburger dagegen war dabei, als Theresienstadt von der Roten Armee befreit wurde.

Redaktion Mark vom Hofe

Wiederholung: WDR 5, Sonntag , 21. Oktober 2007, 19.05 – 19.30 Uhr

WDR 1. Juli 2007, 7 h 05

Erlebte Geschichte(n):
Anke Fuchs wird 70 Jahre
„Burschikose Menschlichkeit“

WDR 5, 15. April 2007 7 h 05 Erlebte Geschichte

Meine Jahre mit Adenauer
Anneliese Poppinga,
des Kanzlers rechte Hand
Autorin: Sibylle Plogstedt
Redaktion: Mark vom Hofe

Im Juli 1958 erhielt Anneliese Poppinga einen unerwarteten Anruf: Sie solle sich innerhalb von zwei Tagen in Bonn bei Bundeskanzler Adenauer vorstellen. Die damalige Chefsekretärin an der Deutschen Botschaft in Tokio war verdutzt. Sie hatte sich nicht beworben und hatte auch nicht vor, sich in der Politik zu engagieren. Sie war eigentlich nur auf Heimaturlaub, um sich zu überlegen, ob sie nach ihrer Zeit in Tokio Botschafter Kroll nach Moskau folgen sollte. Das Vorstellungsgespräch, das dann folgte, sollte ihr Leben verändern. Innerhalb einer Woche fing sie bei Bundeskanzler Konrad Adenauer an. Und sie blieb 9 Jahre – bis zu seinem Tod. Und sogar darüber hinaus. Denn danach wurde sie Geschäftsführerin des Konrad Adenauer Hauses in Rhöndorf, einem kleinen Museum, das den Lebensweg des ersten Bundeskanzlers zeigt.

Neun Jahre lang erlebte kaum ein Mensch Konrad Adenauer so nahe wie Anneliese Poppinga. Nachdem er nicht mehr Bundeskanzler war, fuhr sie mit ihm nach Cadenabbia und brachte ihn dazu, seine Memoiren zu schreiben. Sie zog sogar zu ihm nach Rhöndorf, um dort mit ihm zu arbeiten. Anneliese Poppinga war bei ihm bis zu seinem Tod. Sie bekam mit, wie er noch vom Krankenbett aus Telegramme an de Gaulle sandte, er möge doch auf einer gerade tagenden Konferenz der Regierungschefs etwas für Europa tun. Vor vierzig Jahren, am 19. April 1967, starb Konrad Adenauer im Alter von 89 Jahren in seinem Haus in Rhöndorf.

SWR 2 Forum, 19.12.2006, 17’05-17’50

„Der Kampf geht weiter – Die neue F-Klasse und der alte Feminismus“ Tln: Dr Sibylle Plogstedt, Thea Dorn, Dr. Helga Lukoschat.

Ein Streitgespräch zum Thema Alpha-Frauen

Irmgard Blättel, christliche Gewerkschafterin
Erlebte Geschichten vom 1. Mai 2006, WDR 5, 18.05 Uhr

Als sie 75 wurde – vor knapp drei Jahren -, da gratulierten ihr „die Christlich-Sozialen im DGB“ herzlich und betonten noch einmal, Irmgard Blättel sei „in der politischen Arbeit eine Frau mit Ecken und Kanten“ gewesen. Von 1982 – 1990 war sie, katholisch, im Westerwald geboren, der christlichen Soziallehre verbunden, Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds, zuständig für Frauenpolitik. Für Arbeits- und Gesundheitsschutz der Frauen am Arbeitsplatz hat sie sich eingesetzt, gleichfalls engagiert und streitbar sich mit ihrer Partei, der CDU, angelegt, und dafür gefochten, dass Frauen am Arbeitsmarkt Chancen haben und in die Lage versetzt werden, Beruf und Familie zu vereinbaren. Irmgard Blättel hat sich stets als Kämpferin verstanden und mit ihrer Karriere im DGB jungen Frauen Mut gemacht, sich in Parteien und Gewerkschaften zu engagieren.
AutorIn: Sibylle Plogstedt
Redaktion: Mark vom Hofe

Exoten mit Gewichtsproblemen – Männer bei den Weight Watchers
WDR 5, Neugier genügt

Da liegt es nahe, dass sich Weight Watchers ein computergestützes Fernprogramm entwickelt hat – speziell für den Mann. Doch hin und wieder schaffen sie es doch in die Frauendomaine einzudringen und ihre Einsamkeit beim Kalorienzählen zu überwinden. Bei einem Gruppenabend der Weight Watchers hat Sibylle
Plogstedt tatsächlich auch Männer angetroffen.

Autorin: Sibylle Plogstedt

WDR 5 – Erlebte Geschichten

„Nach links, aber nie nach oben“
Jakob Moneta, Trotzkist und Gewerkschafter

Sonntag, 1.Mai 2005, 7.05 – 7.30 Uhr (WDR 5)
Wiederholung: 1. Mai, ab 19.05 Uhr (WDR 5)

Jakob Moneta, am 11. November 1914 in Polen als Sohn einer jüdischen Familie geboren, überraschte seine Eltern – wohlhabende Geschäftsleute und orthodoxe Juden -, als er ihnen im Alter von 16 Jahren eröffnete, in den Jugendverband der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) eintreten zu wollen.

Als Jakob dann auch noch mit wachsender Begeisterung Trotzki las, warf sein Vater ihn raus. Jakob Moneta verließ Ende 1933 Deutschland, ging nach Palästina, arbeitete im Kibbuz, nagelte Orangenkisten zusammen, organisierte einen Streik – und landete prompt wegen seiner kommunistischen Gesinnung im Internierungslager.

1948 kam Moneta zurück nach Köln, wurde Mitglied der SPD und, nachdem IG-Metall-Chef Otto Brenner auf ihn aufmerksam geworden war, Chef der IG-Metall-Zeitung. Er blieb dies 16 Jahre lang.

Sein Verhältnis zur SPD war nie ohne Spannungen. Als Moneta sich 1989 der PDS zuwandte, wurde er aus der SPD ausgeschlossen.

Autorin: Sibylle Plogstedt

WDR 5 – Erlebte Geschichten

„Nach links, aber nie nach oben“
Jakob Moneta, Trotzkist und Gewerkschafter

Sonntag, 1.Mai 2005, 7.05 – 7.30 Uhr (WDR 5)
Wiederholung: 1. Mai, ab 19.05 Uhr (WDR 5)

Jakob Moneta, am 11. November 1914 in Polen als Sohn einer jüdischen Familie geboren, überraschte seine Eltern – wohlhabende Geschäftsleute und orthodoxe Juden -, als er ihnen im Alter von 16 Jahren eröffnete, in den Jugendverband der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) eintreten zu wollen.

Als Jakob dann auch noch mit wachsender Begeisterung Trotzki las, warf sein Vater ihn raus. Jakob Moneta verließ Ende 1933 Deutschland, ging nach Palästina, arbeitete im Kibbuz, nagelte Orangenkisten zusammen, organisierte einen Streik – und landete prompt wegen seiner kommunistischen Gesinnung im Internierungslager.

1948 kam Moneta zurück nach Köln, wurde Mitglied der SPD und, nachdem IG-Metall-Chef Otto Brenner auf ihn aufmerksam geworden war, Chef der IG-Metall-Zeitung. Er blieb dies 16 Jahre lang.

Sein Verhältnis zur SPD war nie ohne Spannungen. Als Moneta sich 1989 der PDS zuwandte, wurde er aus der SPD ausgeschlossen.

Autorin: Sibylle Plogstedt

„Alle wollten immer nur Lili Marleen hören!“

Sonntag, 20. März 2005
Erlebte Geschichten
7.05 – 7.30 Uhr, WDR 5
Wiederholung: 20. März 2005, ab 19.05 Uhr (WDR 5)

Michael Wilke, 1929 geboren, hat immer im Schatten seiner Mutter, der Sängerin Lale Andersen, gestanden. Als Kind, weil seine Mutter Liese-Lotte Brunnenberg ihn zusammen mit seinen beiden Geschwistern bei Verwandten unterbrachte, damit sie sich ihrer Sängerkarriere widmen konnte.

Später in den 50er Jahren als der Sohn der berühmten Mutter; und heute immer noch als der Sohn von Lale Andersen, der gefragt wird, wie seine Mutter war, wie sie so einen Erfolg haben konnte und wie sie es schaffte, 1945 heil aus Berlin zusammen mit den Kindern zu kommen, um auf der Nordseeinsel Langeoog, einem militärisch-strategisch wichtigen Gebiet, das Kriegsende unversehrt zu erleben. Dort ist Lale Andersen nach ihrem Tod 1972 auch begraben.

Autorin: Sibylle Plogstedt

Die kleine Frau mit der Strickmütze
Sonntag, 4. April 2004
Erlebte Geschichten
7.05 – 7.30 Uhr, WDR 5
Wiederholung: 4. April 2004, ab 19.05 Uhr (WDR 5)

Marianne Fritzen, die Mutter der Anti-Atom-Bewegung von Gorleben

Es ist fast genau 25 Jahre her, dass Marianne Fritzen zum ersten Mal an einer Straßenblockade teilnahm  Damals war die Mutter von fünf Kindern 55 Jahre alt – heute am 4. April feiert sie ihren 80. Geburtstag. Damals, vor 25 Jahren, wollte Marianne Fritzen mit ihren Mitstreitern verhindern, dass Arbeiter mit Bohrfahrzeugen aus dem Depot fuhren, um den Salzstock in Gorleben auf seine Eignung als Atomlager zu erkunden. Marianne Fritzen wurde bundesweit berühmt: Ein Foto, das die kleine Frau mit der Strickmütze vor der Polizeikette zeigt, lief über die Nachrichtenagenturen. Seitdem stand die couragierte Frau im Kern der Protestbewegung im Wendland; sie engagierte sich bei den Grünen, ging in den Kreistag – und trat bei den Grünen wieder aus, weil die Partei ihrer Auffassung nach nicht strikt genug den Kampf gegen Gorleben beibehalten hat.

Aufgezeichnet von Sibylle Plogstedt

News

17.6.20 Kloster der Dominikanerinnen, Wettenhausen

Klostercampus Vortrag Weißt du noch? Geschichten und Geschichte zum Archiv der unveröffentlichten Texte

02.5.2020 Vortrag Hoheneck, Stollberg

Vortrag Frauen in politischer Haft Hoheneck, ehemaliges Zuchthaus der DDR für Frauen

E-Books

Knastmauke
Bei psychosozial 15,99 €
web.psychosozial-verlag.de

Wir haben Geschichte geschrieben – Zur Arbeit der DGB-Frauen (1945-1989) bei Psychosozial 15,99 € www.psychosozial-verlag.de

Mit vereinten Kräften – Die Gleichstellungsstellungsarbeit der DGB-Frauen in Ost und West (1990-2010) bei Psychosozial 15,99 € www.psychosozial-verlag.de